Eine kurze Rezension

Öffnet man die wackelige Glastür zu Berodis Reich, bläst einem eine angenehm warme Luft entgegen. Es riecht (zumindest während der zwei Wochen) nach einer Mischung aus frischem Kaffee und Räucherstäbchen. Unterstützt wird die gemütliche Atmosphäre durch Musik.

Über der Ziegelwand zur linken hängen viele Fotos und warme Lichter. Bernd sitzt meist rechts an seinem Computer und bearbeitet Bilder oder fotografiert. Sobald ein Fuß in die Tür gesetzt ist, fühlt man sich irgendwie pudelwohl. Wer ein mal dort war, weiß sicherlich, was ich meine. Woher das Gefühl kommt, lässt sich kaum definieren. Liegt es an der bequemen Einrichtung oder Bernd Berodis entspannter und lustiger Art? Ich weiß es nicht genau.

Jeden Tag steht mein Tisch voller Essen: Brötchen, Obst, Gemüse, Kuchen. Einen besseren Praktikumsplatz zu finden ist unmöglich.

 

Typisch Berodi :

                                  bei fast jedem Versuch die Tür zu öffnen, scheitern die Gäste. Überrascht murmeln sie meist etwas von ,,ach so, ziehen."

                                  die Toilette befindet sich in einem Haus, wenige Meter weiter. Da ich dieses als unheimlich empfinde, renne ich meistens. 

                                  ist Bernd konzentriert, zieht er oft die Mundwinkel hoch, sodass es aussieht, als würde er lächeln.

                                  mindestens zweimal am Tag fragen  Leute nach dem Weg.

 

 

 

Aufgenommen im Auto, auf dem Weg ins Altersheim.
Aufgenommen im Auto, auf dem Weg ins Altersheim.

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