Ein Tag bei Berodi

Um 11 Uhr muss ich da sein, damit wir pünktlich im Altersheim ankommen. Dort soll Bernd nämlich eine 95 jährige fotografieren. Für mich ist es nicht nur der erste Besuch in einem Heim, sondern auch das aller erste ,,Shooting". Mit drei Kameras und einem Blitz bepackt laufen wir durch das Gebäude, wobei uns neugierige Blicke durchbohren. Die Fotos sind relativ schnell gemacht und 15 Minuten später sitzen wir wieder im Auto auf dem Rückweg. Zwischen Passfotos und  Pärchen Fotografien versuche ich weiter an meinem Blog zu schreiben.

Ist im Hause Berodi wieder etwas Ruhe eingekehrt, erfahre ich Grundlegende Regeln rund um das Thema Fotografie. Kaum habe habe ich die Aufgabe erhalten, ein Werbeplakat zu erstellen, steht schon eine Familie vor der Tür, die sich fotografieren lassen möchte. 

 

Wie genau läuft so ein Shooting überhaupt ab?

Als Kunde hat man die Möglichkeit, sich vor dem weißen oder schwarzen Hintergrund, auf dem ,,Sofa", vor der rostigen Wand oder in dem ,,wandelbaren Raum"(welcher alte Türen, eine retro Tapete und einen Sessel beinhaltet) fotografieren zu lassen. Bei einem so großen Spielraum können die Gäste ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Bernd gibt einem ein paar Anweisungen und bringt Vorschläge. Oftmals haben die Kunden aber auch viele eigene Ideen.

Das Fotografieren dauert meist ca. eine Stunde, wohingegen das Bearbeiten (natürlich je nach Anzahl der Bilder) etwa drei Stunden benötigt. Um sich dann aus rund 300 Bildern die besten auszuwählen, nehmen sich die Interessenten zwischen einer und zwei Stunden. 

Gerade in der Weihnachtszeit ist ziemlich viel los. Ich finde das aber eigentlich toll.

 

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